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Verein für die Sicherung und Unterstützung schulgeldfreier Bildung e.V.
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Verein für die Sicherung und Unterstützung schulgeldfreier Bildung e.V. schrieb am 12.Juni 2010 um 16:00 Uhr:
Homepage: http://www.schulgeldfreie-bildung.de/
 
Antwort des Vereins auf den Gästebucheintrag der Elternratsvorsitzenden Jutta Födisch vom 7. Juni 2010

Sehr geehrte Frau Födisch,

Danke für Ihre Zuschrift.

Eigentlich wollten wir Ihnen gar nicht viel schreiben, sondern nur auf unseren Artikel vom 26.05.2010 verweisen. Wir glauben nämlich, dass bei aufmerksamem Studium die Zusammenhänge und die aktuelle Situation, in der sich die aus den Häusern Diesterweg und Pestalozzi bestehende Mittelschule aktuell befindet, sehr gut zu Tage treten: Wegsperren des Hauses Diesterweg versperrt auch die für Schulanmeldungen notwendige Akzeptanz der gesamten Mittelschule Bergstadt Schneeberg. Diesterweg bei der Erörterung der Zukunft weglassen, verbaut die Möglichkeit, mit realistischem Mittelaufwand unvergleichlich besseres für die Schüler und die Schule zu erreichen:

Die Schule ist die Mittelschule Bergstadt Schneeberg. Sie könnte sonst auch getrost weiter "Pestalozzi" heißen. Aber dann hätte sie auch nur das Potential der "Pestalozzi", dagegen ist das Potential der Mittelschule Bergstadt Schneeberg, unter Einbeziehung des Hauses Diesterweg, ungleich größer.

Jedenfalls bringt das Erfassen der dargestellten Zusammenhänge mehr, als auf die Slogans "Diesterweg steht einfach der Mittelschule Bergstadt Schneeberg nicht mehr zur Verfügung" oder "Diesterweg wird durch die Mittelschule Bergstadt Schneeberg nicht mehr gebraucht" hereinzufallen. Was es mit ersterem Slogan auf sich hat, darauf ist Stadtrat Vogel in seinem Schreiben an den Bürgermeister vom 06.Juni 2010 eingegangen. Wir werden sein Schreiben deshalb in Kürze als Gastbeitrag auf unserer Seite unter Vereinsarbeit abbilden.
Zum zweiten erörtern wir in unserem Artikel vom 26.05.2010 die unbestreitbare Bedeutung der Einbeziehung des Hauses Diesterweg in die Mittelschule Bergstadt Schneeberg. Und zwar mit dem Beispiel, wie die Anmeldungen für Schneebergs Mittelschule 2007 in die Höhe geschnellt waren, als Beschulung im Haus Diesterweg versprochen worden war. Von dem Absacken der Anmeldezahlen in den Folgejahren, nach dem Bruch des den Eltern gegebenen Versprechens, wissen Sie selbst.*

Nach unserem Eindruck bringt es den Eltern, Schülern und Bürgern der Stadt nur Desorientierung und letztlich den Verlust ihrer öffentlichen Mittelschule, wenn Sie durch Einengung Ihrer Sichtweise auf lediglich das Haus Pestalozzi das Erfordernis der sofortigen Wiedereinbeziehung von Diesterweg übersehen oder gar in Abrede stellen.
Anders herum: Ihre Verantwortung als Elternratsvorsitzende sehen wir darin, mit Aufmerksamkeit und Umsicht die entscheidende Bedeutung, die die sofortige Wiedereinbeziehung des Hauses Diesterweg in den Schulbetrieb für die wirklich nachhaltige Bestandsicherung der gesamten Mittelschule Bergstadt Schneeberg hat, deutlich herauszustellen und ganz entschieden in die Tat umsetzen zu helfen.

Wir hoffen, Ihnen mit unserer Antwort Hilfestellung in Richtung der Wahrnehmung Ihrer verantwortungsvollen Aufgabe als Elternratsvorsitzende gegeben zu haben. Als Verein für die Sicherung und Unterstützung schulgeldfreier Bildung stehen wir Ihnen bei Ihren Fragen und Anliegen gerne weiter zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Verein für die Sicherung und Unterstützung schulgeldfreier Bildung e.V.

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*Glauben Sie vielleicht, der Bürgermeister selbst kennt das Potential von Diesterweg nicht ganz genau? Weshalb wohl seine Erklärung zum öffentlichen Forum am 14.10.2005, der Schulstandort im Zentrum sei für die Stadt unverzichtbar, werde gebraucht? Und jetzt steht das Gebäude leer. Ein Schelm, der diesen Zustand mit seiner zumindest damals ausgesprochenen Befürwortung der Übernahme der gesamten Diesterweg-Mittelschule durch den evangelischen Privatschulverein in einen Zusammenhang bringt. Wahrung der Interessen der Eltern, Schüler und Bürger der Bergstadt oder Leerziehen für spätere "Verwendung"? Sollen wir zulassen, dass nun die gesamte Mittelschule Bergstadt Schneeberg unter dem "Leerzugsgebot" nicht nur leidet, sondern möglicherweise gar zugrunde geht?



Elternratsvorsitzende Jutta Födisch schrieb am 7.Juni 2010 um 22:25 Uhr:
 
Sehr geehrter Herr Vogel,

als Elternratsvorsitzende der MS Bergstadt Schneeberg wende ich mich heute persönlich an Sie.
Ich finde es sehr schade, dass Sie immer wieder die Stadtortfrage neu stellen. Sollten wir nicht damit jetzt auf hören und endlich mal nach vorn schauen? Diesen Beschluss hat es nun mal gegeben im Jahre 2006. Nun sollten Schüler, Lehrer und Eltern doch endlich mal zur Ruhe kommen können.
Ich hätte mir es so gewünscht, dass Sie uns bei der Bildung von zwei Klassen mit 15 Schülern geholfen hätten! Stattdessen wird immer und immer wieder diese Standortfrage inszeniert. Doch es kam keine Unterstützung von ihrem Verein, für was sind Sie sonst zuständig? Für alles, nur nicht für die MS Bergstadt Schneeberg, eine ortsnahe Mittelschule lassen Sie so hängen? Das kann gar keiner Begreifen, deswegen können Sie auch ihre Bezeichnung sonst wo hin schreiben, wenn Sie sich nicht mal für die ortsansässigen einsetzen.
Wie gerne hätten es die noch verbleibenden Eltern an der MS Bergstadt gesehen, dass Sie sich für dessen Belange eingesetzt hätten.
Aber bei Ihnen ist ja alles Pustekuchen? Und man hat schon den Strick um den Hals. Nein unsere MS Bergstadt Schneeberg wird weiter leben und uns als Schulstandort erhalten bleiben, dafür werden wir Eltern dieser Schule uns stark machen. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich an unserem Objekt beteiligen.
Ich selbst hatte die Möglichkeit, an diesem Hause meine Schulzeit zu verbringen und möchte die positiven Erfahrungen an diese Bildungseinrichtung an die nächste Generation weitergeben.

Wenn Sie sich für eine schulgeldfreie Bildung einsetzen, dann helfen Sie uns doch bitte, dieses ehrwürdige Haus zu erhalten!
Oder soll nach dessen Schließung die Schule demnächst im Stadion stattfinden, weil es sich Eltern nicht leisten können, in den Nachbargemeinden ihre Kinder zur Schule zu schicken?
Schließlich haben wir in der Region auch eine hohe Arbeitslosigkeit zu verzeichnen.
Wir, die Eltern dieser Schule, bekunden und vertreten die Interessen zur schulgeldfreien Bildung in Schneeberg. Doch dazu gilt es zu zeigen, dass Prioritäten eingehalten werden und dies auch von allen ohne Einschränkung unterstützt und vertreten werden.

Über eine positive Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit einem herzlichen "Glück Auf"
Jutta Födisch



Manuela Krauß aus Schneeberg schrieb am 14.April 2010 um 16:10 Uhr:
 
Ich finde es sehr gut, dass Ihr euch für die schulgeldfreie Bildung einsetzt. Nur kann ich nicht verstehen,das Ihr im Stadtrat dafür stimmt, das die einzige noch schulgeldfreie Mittelschule in Schneeberg den Bach runtergehen soll. Kann man nicht so viel Toleranz haben, auch wenn diese Schule nicht Diesterweg heißt sondern Pestalozzi, dafür zu kämpfen das diese Schule erhalten bleibt?
Oder soll Schneeberg aussterben,weil es für junge Familien bald keine Perspektiven mehr gibt?




Liebe Frau Krauß,

vielen Dank für Ihre Zuschrift und für die freundliche Anerkennung, die Sie für unser Eintreten für die schulgeldfreie Bildung finden: Dass die öffentliche Mittelschule gerade in Schneeberg nicht den Bach hinuntergehen sollte, ist Ausgangspunkt und wichtiges Ziel unseres (aber nicht nur unseres) Engagements. Für entscheidend halten wir gerade jetzt, dass die Häuser Diesterweg und Pestalozzi (die Mittelschule besteht nämlich aus diesen beiden Häusern) nicht gegeneinander ausgespielt werden. Doch wird der verkehrsberuhigt und zentral liegende Schulstandort Diesterweg bis jetzt systematisch ausgebremst. Während die Mittelschule Bergstadt Schneeberg also den Schülern sein Haus Diesterweg vorenthält und eine Beschulung nur im Haus Pestalozzi zulässt, haben viele Eltern inzwischen ganz anders entschieden: Sie haben ihre Kinder in schulgeldfreien Einrichtungen außerhalb Schneebergs angemeldet, andere haben Schulgeld in Kauf genommen. Die Folge: Die Mindestzahl für Anmeldungen von Fünftklässlern wurde an der Mittelschule Bergsstadt Schneeberg bereits im dritten Jahr nicht erreicht und in diesem Jahr offenbar so deutlich wie noch nie unterschritten. Nun ist der Mitwirkungsentzug des Freistaats für die fünfte Klasse erfolgt. Die Schließung der Schule ist nun zu einer ganz ernsthaften Bedrohung geworden. Aber werden maßgebliche Leute in der Stadt über ihren Schatten springen und den Schülern, den Eltern, den Bürgern endlich die Ressourcen der Mittelschule (Haus Diesterweg und Haus Pestalozzi) ohne Hintertüren anbieten, das heißt, werden sie die Sperrung von Diesterweg aufheben? Aber was, wenn den Verantwortlichen überhaupt nur ein großer Privatschulberg vorschwebt und alles andere (öffentliche Schule ja oder nein) im Grunde egal ist?
Bitte bleiben Sie wachsam, und vielleicht engagieren Sie sich ja bereits in Sachen schulgeldfreier Bildung oder anderer öffentlicher Interessen oder haben es vor?

Auch wenn oder besser gerade weil es jetzt wirklich schlimm steht, wünschen wir Ihnen alles Gute und senden viele Grüße
Ihr Verein für die Sicherung und Unterstützung schulgeldfreier Bildung e.V.



Marlen Krüger aus Schlema schrieb am 15.Februar 2009 um 13:18 Uhr:
 
Ein dicker Brocken.
Ich finde die chronolgische Aufstellung der Ereignisse sehr gut.
Aus der Zeitung wird man ja immer nur mit Kauderwelsch informiert.
Ob sich das alles wieder zurückdrehen lässt, ist natürlich die Frage,
aber wissen, was passiert ist und wer die Verantwortung trägt,
muss man ja.



Stefan Schulze aus Schneeberg schrieb am 6.September 2008 um 20:16 Uhr:
 
Lieber Verein,
ich möchte Ihnen weiter viel Durchhaltekraft wünschen. Sie sind an einem wichtigen Thema dran und es machen viel zu wenige den Mund auf. Haben Sie vielen Dank!
Stefan Schulze



Thomas Bode aus Hamburg schrieb am 6.Januar 2008 um 23:12 Uhr:
Homepage: http://www.der-rote-sessel.de
 
Moin, Moin,

Bildung darf auf gar keinen Fall vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein!
Von daher ist es eine Hauptaufgabe des Staates, jedem die gleiche Möglichkeit an Bildung zu gewährleisten.

Eine Privatisierung der Bildung ist eine Bankrotterklärung der politisch handelnden Personen!



Frank Richter aus Hamburg schrieb am 1.Januar 2008 um 16:38 Uhr:
 
Liebe Freunde,

der Erhalt und die Weiterentwicklung öffentlicher Schulen sind der wichtigste Beitrag zu einem Bildungssystem, dass allen Kindern gleiche und gerechte Chancen verschafft. Dort wo der Staat sich dieser Verantwortung entzieht, gibt es eine Trennung der Kinder nach den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern.

Eine Privatisierung der Bildung als einer der wichtigsten Eckpfeiler demokratischer Erziehung entzieht dem Staat die direkte Kontrolle über die vermittelten Inhalte und Werte. Bildung ist ein wichtiger Bereich öffentlicher Daseinsvorsorge. Daher bedarf es eines staatlichen Schulangebots.

Deshalb halte ich Ihre Arbeit für wichtig und notwendig und wünsche Ihnen ein gutes Gelingen.



Mary Lage aus British Columbia (Canada) schrieb am 26.Dezember 2007 um 19:17 Uhr:
 
Dear Friends,

I have heard about your valiant fight to defend public education. As a public school teacher in British Columbia, I would like to add my voice to support your important cause. Well-funded, public education is the foundation of any democracy. Keep up the fight, people around the world are watching.

In Solidarity,
Mary Lage



Webmaster aus Schneeberg schrieb am 3.April 2007 um 14:30 Uhr:
Homepage: http://www.schulgeldfreie-bildung.de
 
Herzlich Willkommen im Gästebuch des Verein für die Sicherung und Unterstützung schulgeldfreier Bildung e.V.
Wir freuen uns auf Ihren Gästebucheintrag.




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